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Sonntags-Wort

Lassen Sie sich von Gedanken-Impulsen zu den Sonntags-Texten der Liturgie inspirieren.

Unsere Königswürde

Das Christkönig-Fest wurde in einer politisch schwierigen Zeit eingeführt. Es sollte deutlich gemacht werden, dass Christus der wahre König der Menschen ist, kein weltlicher Machthaber. Neben politischen Herrschern haben im Lauf der Geschichte auch kirchliche Amtsträger ihre Macht missbraucht und sich quasi an die Stelle Christi gesetzt… Was kann uns das Fest heute sagen? Jesus […]

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Zeichen der Zuversicht

Das Sonntagsevangelium drückt mit den Bildern von Not und Erschütterung der kosmischen Kräfte für viele Menschen ihr aktuelles Empfinden aus: nichts ist mehr sicher, alles kann geschehen, sogar Planeten und Sterne haben ein Ablaufdatum. Vielleicht mischt sich da und dort auch eine konkrete Sorge dazu: der ungewisse Ausgang der Pandemie oder die Angst vor einem […]

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Bildersprache

Die Frage nach dem Himmel(-reich) wird in unserer Gesellschaft nur selten gestellt. Dieses Thema wird einerseits verdrängt und an das Ende des Lebens gestellt (Was kommt nach dem Tod?) oder es wird verkürzt dargestellt als materieller Himmel auf Erden (Schlaraffenland-Traum).  Eine ganz andere Sichtweise hat Jesus im Bezug auf das Himmelreich: im Bild vom Sämann […]

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Wille Gottes

Eine Frau hat mir erzählt, dass sie beim Vaterunser eine Bitte meist auslässt: „Dein Wille geschehe!“ Leider verbinden viele Leute mit dem Willen Gottes etwas Schwieriges, in das sie sich fügen müssten. Denn: „Wenn der Herrgott nit will, nutzt des gar nix“ Jesus jedoch bezeichnet das Tun des Willens Gottes als nährende Speise. Wer Gottes […]

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Trinitarisch

Der Mönch David Steindl-Rast hat für die „Drei-Einheit Gottes“ ein Bild verwendet, das mir gut gefällt: eine sprudelnde Wasser-Quelle das Wasser, das sichtbar an die Oberfläche tritt, wird konkret erlebbar als köstliches und erfrischendes Element  –  das ist der „Sohn“ das Fließen, Sprudeln und Drängen des Wassers  –  das ist der Geist der verborgene Quellgrund tief in der Erde  –  das […]

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stark und zart

Wenn wir über Gefühle sprechen wollen, brauchen wir Bilder, die das in Worte kleiden, was wir spüren. – Auch für den Geist Gottes braucht es Bilder, die sein Wirken deuten. Die Texte des heutigen Hochfestes bieten uns zwei Zugänge an, durch die jene Lebens-Kraft anschaulich gemacht werden kann: einerseits sind es gewaltige Kräfte, die in […]

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Am Anfang: Mutterliebe

Welche von meinen Wünsche haben viele andere Menschen mit mir gemeinsam?  ich möchte gesehen, gehört und wertgeschätzt werden  ich sehne mich nach einem Gegenüber, das mir zulächelt, dass mich kennt und beim Namen nennt,  wenn ich traurig bin, brauche ich Trost und Hilfe eingeladen werden, ein Stück Weg gemeinsam zu gehen…  All das sind Aspekte […]

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Weinstock

Ich möchte heute nur einen Gedanken vertiefen und greife das Bild vom Weinstock im Evangelium auf: Reben haben am Saftstrom des Weinstocks teil und können so reiche Frucht tragen. Andererseits: Reben, die abgeschnitten sind, verdorren. – Was bedeutet das für mein konkretes Leben? Die blühende Natur, in der jetzt alles grünt und treibt, ist für […]

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Kind, Hirt, Treibstoff

Wir heißen Kinder Gottes und sind es….  „Kind Gottes!“ hat unsere Mutter manchmal gesagt, wenn wir Geschwister ganz verdreckt vom Spielen nach Hause gekommen sind. „Kind Gottes, wie schaust du denn aus!“ Aber in diesem Aufruf war auch immer ihre Liebe spürbar. Für mich steckt in dieser Anrede „Kind Gottes“ das Wissen, dass wir in den […]

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Österliches Wirken

Die Situation der Jünger war nach dem gewaltsamen Tod Jesu nicht einfach. Sie waren in eine Krise geraten. Sie sahen nur noch das Traurige und konnten ihr Leben nicht mehr verstehen. Zwar brachten Frauen eine frohe Botschaft vom Leben. Doch die Männer der realen Fakten hatten weder Blick noch Ohr für das Überraschende. – Darin […]

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