Predigt zur Erstkommunion (4. OSo)

Am 4. Ostersonntag empfingen die Kinder aus unserer Pfarre die Erstkommunion

Predigt von Pfarrer Mag. Georg Fröschl | Schriftstellen: 1 Joh 3, 1-2 | Evangelium: Joh 10, 11-18

3 Gedanken möchte ich mit euch teilen:

  1. Der erste Gedanke bezieht sich auf die Lesung, wo wir hören: wir heißen Kinder Gottes und sind es….

 „Kind Gottes!“ hat meine Mutti manchmal gesagt, wenn eines von uns Geschwistern irgend einen Blödsinn gemacht hat, wo sie aber ein Auge zudrücken wollte. zB. wenn wir ganz verdreckt vom Spielen nach Hause gekommen sind. „Kind Gottes, wie schaust du denn aus!“

Für mich steckt in dieser Anrede „Kind Gottes“ das Wissen, dass wir in den Augen Gottes immer geliebt sind, auch wenn wir Fehler gemacht haben.

Wir sind und bleiben Kinder Gottes. Seine Liebe ist uns immer sicher.

  1. Der zweite Gedanke bezieht sich auf das Evangelium, wo wir vom Guten Hirten hören, der die Seinen kennt

Es gibt immer auch Menschen um uns, die wie der bezahlte Knecht sind, denen wir nicht wichtig sind, die uns Angst machen, die uns ausnützen… sie sind wie ein Wolf, der die Schafe reißt.

Doch Jesus sagt:

  • er sagt: ich kenne dich,
  • ich will für dich alles geben, was ich habe,
  • ich möchte, dass du diese Gemeinschaft spürst, die dich leben lässt.
  • Ich bin der gute Hirt.
  1. Treibstoff

Kein Auto kann ohne Treibstoff fahren:  es braucht entweder Diesel, Benzin, oder Strom – und dafür gibt es Tankstellen

Wir Menschen können auch nicht ohne Treibstoff leben: für uns ist der Treibstoff die Liebe – und dafür gibt es Tankstellen (in der Familie, bei anderen Menschen, in guten Gemeinschaften…) Wir glauben, dass die Liebe von Gott kommt. In der Eucharistiefeier wird das ausgedrückt, wenn Jesus sagt: Dieses Brot, dieses Nahrungsmittel, ist mein Leib – für euch! Und dieser Wein, mein Blut ist meine Liebe ganz für dich!